Nicht nur Alkohol führt zur befürchteten Erkrankung Leberzirrhose. Auch Fett und Zucker kann diese Erkrankung auslösen. Insbesondere stellt Bauchfett ein problematisches Fettpolster dar, das nicht nur das Risiko auf Herzerkrankungen erhöht, sondern auch die Leber nachhaltig schädigt. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, im Rahmen einer Diät das Bauchfett zu reduzieren. Ebenso wichtig ist es, die Leber zu schützen und Giftstoffe von ihr fernzuhalten.

Die negative Nachricht lautet: Jeder nimmt täglich Giftstoffe über die Nahrung zu sich, ohne es zu wissen. So enthalten viele Lebensmittel Maisstärke, das teilweise aus genmanipulierten Mais stammt. Klar, dass dieses für den Menschen extrem gefährlich ist.

Der Rat von Nahrungsexperten lautet ferner: Zucker vermeiden, da auch Zucker vom Körper in Fett umgewandelt wird und somit zum gefährlichen Bauchfett führen kann. Nachdem jedoch auch Zucker in vielen Nahrungsmitteln steckt und der Konsument dies gar nicht weiß, sollte weitgehend auf Zucker verzichtet werden. Und: Es ist enorm wichtig, die Leber bei ihrer Arbeit zu unterstützen und ihr ausreichend Zeit für ihre Arbeit zu geben. Im Detail bedeutet es: Die Leber von unwichtiger Arbeit befreien, damit sie genug Zeit für den Fettabbau hat.

Was hat all dies mit Fruchtpüree zu tun? Ganz einfach: Obst und Gemüse ist gesund. So sieht es auf den ersten Blick aus. Allerdings sind auch viele Obst- und Gemüsesorten belastet, da bei ihrem Anbau Pflanzenschutzmittel verwendet werden. Im gleichen Maße enthält frisches Obst Faseranteile, die der Körper nicht verwerten kann, jedoch bei dessen Verdauung viel Energie benötigt. Experten zufolge wäre es sinnvoller, Obstsäfte zu trinken, anstatt ganze Früchte zu verzehren. Allerdings werden Obstsäfte mit Zucker versetzt. Gesünder wäre es daher, Fruchtpüree zu verzehren. In diesem sind weder schadstoffbelastete Schalen, noch zusätzlicher Zucker enthalten. Der Körper enthält damit die nötigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, wird aber nicht zusätzlich belastet.

Abgesehen vom Fruchtpüree gibt es Pflanzen, Kräuter und Gewürze, die der Leber nicht nur bei ihrer Arbeit unterstützen, sondern auch noch schützen:

Kurkuma wird aus einem speziellen Ingwergewächs hergestellt und lässt sich bei fast jedem Gericht verwenden. Durch eine Variation der Menge zaubert man so entweder ein indisches Currygericht oder ein regionales Gericht, bei dem der Geschmack von Kurkuma nicht erkannt wird. Mit Kurkuma lassen sich auch viele Smoothies zubereiten: Fruchtpüree nach Wahl mit Milch mischen und anschließend mit Kurkuma würzen. Diese Smoothies sind sowohl im Sommer als auch im Winter beliebt, da Kurkuma unter anderem eine wärmende Wirkung besitzt. Viel wichtiger ist jedoch die antioxidative Wirkung von Kurkuma und die vermehrte Bildung von Gallensaft: der Fettabbau wird so ebenfalls angeregt.

Ähnlich verhält es sich mit der Brennnessel. Auch diese regt die Bauchspeicheldrüse und die Galle an und schützt zusätzlich vor freien Radikalen.

Mariendistel wird bereits seit dem 4. Jahrhundert vor Christi Geburt verwendet und seit diesem Zeitpunkt bei Lebererkrankungen eingesetzt. Sie ist zudem in der Lage, neue Leberzellen zu bilden. Der Grund: In der Mariendistel ist Sylmarin enthalten, das all diese Eigenschaften besitzt.

Artischocken helfen bei der Reduzierung von Cholesterin und Klettenwurzel schützt vor den Wirkungen vieler Giftstoffe.

Nicht zuletzt regen bittere Kräuter wie Salbei und Löwenzahn die Verdauung an. Wer möchte, kann auch diese Kräuter mit Fruchtpüree mischen und so beispielsweise ein Chutney zubereiten. Damit verwöhnt man nicht nur seine Gäste und sich selbst – die Gesundheit wird gleichzeitig gefördert.